Kartoffeln kochen – so geht’s

Sie wollen Kartoffeln kochen, wissen aber nicht was man dabei beachten muss? Hier finden Sie Tipps die helfen können.

Kartoffeln zu kochen ist mehr als nur die Kartoffeln in einen Topf mit kochendem Wasser zu werfen und zu warten bis sie gar sind. Kartoffeln der richtigen Sorte wollen verwendet werden wenn Sie bestimmte Karrtoffelgerichte kochen wollen. Die Technik Kartoffeln richtig zu kochen will gelernt sein damit die Kartoffeln gleichmässig garen ohne im Innern noch roh zu sein oder völlig verkochen.

Kartoffeln richtig kochen

  • Die richtige Kartoffelsorte auswählen

Bevor Sie sich ans Kartoffel kochen machen können wählen Sie die richtige Kartoffelsorte für Ihr Gericht aus.

Festkochende Kartoffelsorten

– erhalten auch beim Kochen und Frittieren ihre Form ohne zu zerfallen. Sie sind geeignet für Salate, Aufläufe, Bratkartoffeln und Pellkartoffeln. Zu den bekanntesten festkochenden Kartoffelsorten gehören Nicola, Hansa, Linda und Sieglinde.

Vorwiegend festkochende Kartoffelsorten

– werden beim kochen weicher als die festkochenden Kartoffeln, ihre Schale platzt auf und die Struktur ist feinkörnig – mehlig. Agria, Christa und Gloria sind bekannte vorwiegend festkochende Kartoffelsorten. Sie sind universell für Aufläufe, Suppen, Bratkartoffeln etc. geeignet.

Mehlig kochende Kartoffelsorten

– platzen beim Kochen auf und sind wie der Name sagt mehlig und grobkörnig. Für Knödel, Suppen, Kartoffelpüree und als Backkartoffeln eignen sie sich hervorragend. Freya, Alma und Saturna sind mehlige Kartoffelsorten.

Natürlich können Sie theoretisch alle Kartoffelgerichte aus allen Kartoffelsorten herstellen, doch macht es Sinn die geeigneteste Sorte auszuwählen. Es schmeckt einfach besser, und wer schon mal Bratkartoffeln mit mehligen Kartoffeln gemacht hat wird das nicht wiederholen wollen…

Kartoffeln kochen Anleitung

  • Waschen Sie die Kartoffeln sorgfältig unter fließendem Wasser.
  • Kartoffeln mit dicker und zäher Schale sollten geschält werden. Kartoffelsorten mit dünner Haut können so wie sie sind verarbeitet werden. Die Kartoffelschale enthält viele Vitamine und Mineralien die im Magen besser aufgehoben sind als im Mülleimer. Ausserdem sparen Sie sich so das mühsame Kartoffelschälen. Allerdings kann die Schale bei manchen Gerichten ästhetisch stören.
  • Um die Kartoffeln gleichmässig zu kochen ist es wichtig die Kartoffeln in etwa gleichgrosse Stücke zu schneiden.
  • Geben Sie die Kartoffelstücke in einen Topf. Dieser muss groß genug sein um die Kartoffeln mit etwa 2 cm Wasser zu bedecken.
  • Eine Prise Salz hilft den Geschmack zu verbessern.
  • Auf dem Herd bringen Sie das Wasser  bei starker Hitze zum Kochen. Dann verringern Sie die Wärmezufuhr so dass die Kartoffeln unter leichter Blasenentwicklung kochen.
  • Die Kartoffeln sind gar wenn Sie mit einer Gabel oder einem Messer ohne grosse Mühe hineinstechen können. Wenn Sie alle 5 Minuten probieren werden Sie den optimalen Garpunkt treffen können. Wenn Sie Ihre Kartoffeln lieber etwas fester mögen können Sie sie etwas früher vom Herd nehmen. Da Kartoffelsorten sehr unterschiedliche Garzeiten haben können Sie nur durch Ausprobieren herausfinden wann die Kartoffeln gar sind.
  • Nun giessen Sie die gekochten Kartoffeln über dem Spülbecken ab. Hierzu können Sie den Topfdeckel benutzen den Sie schräg auf den Topf setzen und mit einem Tuch festhalten so dass das Kochwasser abfliessen kann. Vorsicht – der Wasserdampf ist sehr heiss und kann zu Verbrennungen führen. Alternativ können Sie ein (Metall-) Sieb verwenden um die Kartoffeln zu trocknen.

Sie können Kartoffeln auch im Schnellkochtopf kochen indem Sie einen Dampfgareinsatz benutzen. So werden die Kartoffeln schön zart. Guten Appetit!